
Swing für den Pluto, Hard-Rock für Jupiter
Kosmisches Spektakel für alle Erdlinge ab sechs JahrenSchöneberg. Wenn das Planetarium am Munsterdamm zu beben anfängt, gastiert garantiert die Leo-Borchard-Musikschule aus Steglitz-Zehlendorf unter dem Sternenhimmel am Insulaner.
Die Idee kam Joachim Gleich (47) beim Besuch des Planetariums. "Warum kann man die Milchstraße mit seinen Planeten nicht kindgerecht darstellen und gleichzeitig etwas Wissen transportieren?", dachte sich der Leiter der Leo-Borchard-Musikschule. Gesagt, getan. Schnell scharrte er ein begabtes Team von Musikern um sich, und das kosmische Spektakel "Sonne, Sterne, Mond und Co." erlebte seine Geburtsstunde.
Das war vor vier Jahren, inzwischen ist das Kinder-Musical ein Dauerbrenner.
Durch die Story führt Jürgen F. Schmid als Geschichtenerzähler und "Mann im Mond". Die sechsköpfige Band namens "Rockende Sternschnuppen" liefert die passende Live-Musik dazu. Bildprojektionen, Lasershow und Trockeneis - die Kids sind ganz aus dem Häuschen bei ihrem "Kinder-Kosmical", wie Regisseur Klaus Sommerfeld das Stück gerne bezeichnet. „In einem virtuellen Spaß-Shuttle werden die Erdlinge auf eine einstündige Reise zum Mond entführt", erzählt Sommerfeld.
Dabei hat der „Mann im Mond" äußerst interessante Begleiter: die Planeten der Milchstraße. „Alle haben einen passenden Song: einen Swing für Pluto, Jupiter als größter Planet wird mit Hard-Rock musikalisch dargestellt und die Sonne erhält einen Rap", berichtet Hauptdarsteller Jürgen F. Schmid.
Die schwerelose Vermittlung von Astronomie funktioniert und begeistert. Keine Vorstellung läuft ohne Zugaben. |